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Herzlich willkommen!

O HERR, Gieße Ströme aus!

O Herr, gieße Ströme des lebendigen Wassers aus, o Herr, über uns!

O Herr, gieße neu die Kraft des Heiligen Geistes aus! 

O Herr, über uns!

Sieh unser dürres Land, hör unser Schrei'n,

nur deine starke Hand kann uns befrei'n!

Lass Wasser fließen, Herr, von deinem Thron,

gieß aus in unser Land, den Lebensstrom!

 

Eben- Ezer: Stein der Hilfe

 

 "Bis hierher hat uns Jahwe geholfen" (1. Samuel 7, 12)

 

 

 

 

Wächter auf Zions Mauern 

 

 

 In Notzeiten wissen wir wo die Kirche steht und wo man sich zum Gebet versammelt. Ich möchte uns an die Notzeiten in Deutschland erinnern: In der Nachkriegszeit waren die Kirchen und Missionszelte nicht nur gut gefüllt, sondern häufig überfüllt. So kamen 1960 oder 1961 in Essen 25.000 Menschen zu einer Evangelisation mit Billy Graham, obwohl das Zelt nur 20.000 Sitzplätze hatte. 5.000 Menschen standen draußen und lauschten an den Lautsprechern. „Das war eine andere Zeit“, sagen die Beobachter. Stimmt! Das war eine Zeit, in der die Menschen nicht nur Hunger nach Brot hatten, sondern auch Hunger nach Gottes Wort. Heute ist der Hunger nach Brot gestillt, also brauchen wir nicht zu beten: "Unser täglich Brot gib uns heute!"

 Denn wir leben doch im Überfluss. Wir wissen aber nicht, wie lange noch. 

 

Können wir denn nicht auch in guten Zeiten Gott danken für den Wohlstand!

Muss Gott uns denn erst wieder „Notzeiten“ schicken, damit wir zur Besinnung kommen?

Israel ist ein Mahnmal für uns in vielerlei Hinsicht. Trotz Mahnung der Propheten waren sie häufig von ihrem und unserem Gott abgefallen; und dann hatten ihre Feinde die Oberhand und zerstörten ihre Städte. Jerusalem lag in Trümmern, und Deutschland lag schon mehrfach in Trümmern. Unser Land war auch zerstückelt, verschoben und geteilt. 

Im Mai 1945 hatte Deutschland genug Bomben und genug Ruinen, auch genug Tote zu beklagen. Wir sind tatsächlich "auferstanden aus Ruinen!" Das geteilte Deutschland wurde dann  tatsächlich wiedervereinigt, das geteilte Restdeutschland. Wir haben doch viel Grund, Gott zu danken!

Im Mai 1948 ist auch Israel, das Volk der Juden, auferstanden aus dem Untergrund, aus der Diaspora und dem Wüstensand! Unser Land hat große Schuld auf sich geladen, besonders, was die Vernichtung von 6 Millionen Juden durch die Nazis betrifft. Ich selbst war 1945 acht Jahre alt. Es sind doch mehrere Generationen inzwischen herangewachsen. Aber die Schuld haftet uns an. Es ist etwas Großes, wenn wir mit unseren Nachbarstaaten,Frankreich, Polen Russland, Niederlande und den anderen europäischen Staaten in Frieden leben können? Und haben unsere Obrigkeiten sich nicht auch mit Israel ausgesöhnt? Unser Gott ist ein Gott der Liebe und der Barmherzigkeit, ein Gott des Friedens und der Gerechtigkeit. Jehova und der Messias, das ist auch unser Gott! Es gibt keinen anderen Gott, außer den Gott der Juden. Jesus war auch Jude. Wir lieben ihn und ehren ihn!  

Die Menschen können Barmherzigkeit nur an denen erkennen, die es empfangen haben: Erlösung  an Erlösten, und Gerechtigkeit an den Gerechten, den durch Jesus gerecht gemachten. Gerade wir sind verpflichtet, Israel zu segnen, Jerusalem zu segnen, die Juden zu segnen. Aber auch die Menschen um uns herum in Europa. 

 

„Um Zions willen schweige ich nicht, und um Jerusalems willen lasse ich nicht ab, bis seine Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie eine brennende Fackel.“ (Jes. 62, 1) 

 

 

Das Fernsehen bringt fast täglich neue Schreckensbilder von Kriegsschauplätzen und Umwelt-katastrophen in unsere Wohnzimmer. Die Geschichte Israels lehrt uns: Jeder Abfall von Gott bringt eine Öffnung zu heidnischen Religionen mit sich. Es erzürnte Gott, dass sein erwähltes Volk Israel sich heidnischen Religionen damals öffnete und deren fremde Götter teilweise angenommen hat.  

 

 Es ist schon erschreckend, dass im Land Martin Luthers bei einer Umfrage die Menschen nicht einmal die Bedeutung von Weihnachten, Ostern und Pfingsten erklären können. Mich wundert es kaum, dass viele Menschen bei uns Alah Gott gleichstellen. Alah ist ein Götze und Mohammed ein selbsternannter Prophet. Alah kann nicht heilen, nicht helfen und nicht erlösen. Im Koran werden Moslems aufgefordert gegen Andersgläubige auch mit Gewalt vorzugehen. Das erklärt die bösen Ereignisse im Abendland, die ständig zunehmen. 

 Moslems müssen den wahren Gott in Jesus Christus kennen lernen. Für Moslems sind alle Nichtmoslems (Juden, Christen und andere Religionsangehörige)  "Ungläubige". Sie haben jahrelang in Israel Anschläge verübt; jetzt tun sie es auch in Deutschland und in der ganzen Welt. Wir lieben die Menschen muslimischen Glaubens; wir lieben nicht den Koran, sondern die Menschen, die dieser falschen und heidnischen Religion versklavt sind. Die Bibel ist das  inspirierte Wort Gottes!

 

Gott liebt auch die Nachkommen  Ismaels.  Abraham hatte zwei Söhne, Ismael den Sohn von Saras Magd, der kein Erbe aber ein großes Volk werden sollte, und Isaak, den Sohn der Verheißung.

 Abraham hat beide gesegnet, beide hatten eine Gottes- Verheißung, beide sind große Völker geworden. Viele Moslems bekehren sich bereits zu Jesus, erleben Zeichen und Wunder, und Gott spricht zu ihnen, weil er sie lieb hat. 

Es bringt großen Segen für den, der für Jerusalem betet, für den, der für Deutschland betet, auch für den, der für Moslems betet! Für wen willst du beten? 

 

Gott läßt uns durch Jesaja sagen: „O Jerusalem, ich habe Wächter auf deine Mauern gestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht einen Augenblick schweigen sollen. Die ihr den Herrn erinnern sollt, gönnt euch keine Ruhe! Und lasst auch ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufgerichtet, und bis er es zum Ruhm auf Erden setzt.“ (Jes. 62, 6. 7)

 

„Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen.“ (Ps. 130, 6a)

 

 

Gott spricht: "Ich habe meinen König eingesetzt!"

 

 

 Die Bibel sagt: "Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges?

Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten: "Lasst uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!"

 

Der im Himmel thront, lacht; der HERR spottet über sie.

Dann wird Er zu ihnen reden in seinem Zorn und sie schrecken mit seinem Grimm:

 

"Ich habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg!"  -

Ich will den Ratschluss des Herrn  verkünden; er hat zu mir gesagt:

"Du bist mein lieber Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Erbitte  von mir, so will ich dir die Heidenvölker zum  Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Eigentum.

Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen!"

 

So nehmt nun Verstand an, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter der Erde!

Dient den HERRN mit Furcht und frohlockt mit Zittern. Küsst den Sohn (=Unterwerfung, unterwerft euch dem siegreichen, allmächtigen König!), damit er nicht zornig wird und ihr nicht umkommt auf dem Weg; denn wie leicht kann sein Zorn entbrennen!

 

Wohl allen, die sich bergen bei ihm!"  (Psalm 1)